Balkon und Fensterbrett
Ein paar Quadratmeter, alles in Gefäßen. Reicht für Salat, Kräuter und im Sommer für Tomaten.
- Zähl die Sonnenstunden Nicht schätzen, an einem klaren Tag nachsehen. Unter vier Stunden direkter Sonne wachsen Blattgemüse und die meisten Kräuter, ab sechs Stunden auch Tomate und Paprika. Nordbalkon heißt nicht nichts, sondern Salat statt Fruchtgemüse.
- Nimm größere Gefäße, als du denkst Zehn Liter je Pflanze sind das Minimum, für Tomaten zwanzig. Abzugslöcher sind Pflicht, sonst faulen die Wurzeln. Helle Töpfe heizen sich weniger auf als schwarze — auf einem Südbalkon macht das im Juli den Unterschied.
- Torffreie Erde, jedes Jahr aufgefrischt Komplett tauschen musst du nicht. Ein Drittel raus, frischen Kompost und eine Handvoll organischen Dünger dazu, durchmischen. Warum das reicht, steht beim Bodenleben.
- Fang mit vier Kulturen an Pflücksalat (schneiden, wächst nach), Radieschen (vier Wochen von Saat bis Ernte), Buschbohne und ein Topf Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Thymian. Mehr wird im Juni zu viel Arbeit.
- Gießen wird deine Hauptarbeit Ein Kübel trocknet um ein Vielfaches schneller aus als ein Beet. Im Sommer täglich mit dem Finger prüfen: zwei Zentimeter tief trocken heißt gießen, morgens und am Fuß der Pflanze. Untersetzer nur bei Hitze, sonst steht Wasser.