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Selbstversorgung

Anbauen, ernten, einlagern: mehr vom eigenen Beet essen.

Vorratsregal mit Einmachgläsern, Zwiebelzöpfen und einer Holzkiste voller Kartoffeln.

Selbstversorgung beginnt nicht mit dem Hof, sondern mit dem ersten Beet, das mehr liefert, als du in einer Woche essen kannst. Ab da stellt sich die eigentliche Frage: Wie kommt die Ernte über den Winter? In dieser Rubrik geht es um genau diesen Bogen, vom Knoblauch, der im Oktober gesteckt wird und im Juli faustgroße Knollen bringt, über Wintergemüse, das im September noch keimt, bis zu Äpfeln, die mit der richtigen Kipp-Probe bis März halten. Es geht um Lagerung ohne Kühlschrank, um Kisten mit feuchtem Sand, um Zwiebelzöpfe und um die Regel, dass Kartoffeln und Äpfel nie zusammen liegen dürfen. Nichts davon braucht viel Geld. Fast alles braucht den richtigen Zeitpunkt. Deshalb steht bei jedem Artikel das Zeitfenster dabei, und der Aussaatkalender rechnet es für deine Region um.

7 Beiträge

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Saison
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Teller Gemüsesuppe mit Brot, daneben ein Glas mit fermentiertem Rotkohl, Lauch und Möhren auf einem Holztisch.

Selbstversorgung

Ernte haltbar machen: Lagern, Fermentieren, Einkochen, Einfrieren, Trocknen

Ein Garten liefert im August zwanzig Kilo Tomaten in zwei Wochen und im Januar nichts. Haltbar machen heißt, den Sommer in den Winter zu bringen: mit fünf Verfahren, die zusammen jedes Gemüse und jedes Obst bis zur nächsten Ernte tragen. Diese Seite sagt, welches Verfahren wofür taugt, was es braucht und wo die Fehler liegen.

12 Min. Lesezeit

Vorratsregal mit Einmachgläsern, Zwiebelzöpfen und einer Holzkiste voller Kartoffeln.

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Selbstversorgung: Der realistische Einstieg für einen Garten, der satt macht

Selbstversorgung klingt nach Hof, Hühnern und hundert Prozent. Realistisch ist etwas anderes: ein Garten, der von Mai bis März jeden Tag etwas auf den Tisch bringt, der den Gemüseeinkauf halbiert und dessen Vorrat bis in den Frühling reicht. Diese Seite ist der Weg dorthin, mit Zahlen, Flächen, Kulturen und einem Plan für drei Jahre.

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Vier Holzkisten lagern Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren in Sand und Äpfel im Keller.

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Gemüse richtig einlagern: Der Lagerfehler, der dir im Januar den Vorrat kostet

Wenn du Kartoffeln und Zwiebeln nebeneinander lagerst, verlierst du beide, und viele machen es, weil sie im Kopf zusammengehören. Vier Kisten, vier Ecken, jede mit ihren eigenen Bedingungen: Das ist der Unterschied zwischen einem Vorrat, der bis März reicht, und einem, den du im Januar wegwirfst.

7 Min. Lesezeit

Häufige Fragen zu Selbstversorgung

Was kann ich im September noch säen?

Feldsalat, winterharter Spinat, Winterportulak (Postelein), schnelle Radieschen bis Mitte September und Rucola. Saatrille vorher wässern, ab Oktober ein Vlies drüber.

Wann stecke ich Knoblauch?

Oktober bis Mitte November. Knoblauch braucht den Kältereiz (Vernalisation), um große Zehen zu bilden. 5 cm tief, 15 cm Abstand, auf schwerem Boden Sand ins Pflanzloch.

Wie lagere ich Äpfel, damit sie nicht faulen?

Nur handgepflückte Äpfel mit Stiel, kein Fallobst. 2 bis 6 Grad, dunkel, 80 bis 90 Prozent Luftfeuchte, nebeneinander statt gestapelt und getrennt von Kartoffeln und Gemüse.

Kann ich Kartoffeln und Zwiebeln zusammen lagern?

Nein. Kartoffeln geben Feuchtigkeit ab, Zwiebeln brauchen es trocken, und beide beschleunigen gegenseitig das Verderben. Vier Kisten, vier Ecken.