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Zucchini
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Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina
Ab Mitte April vorziehen, nach den Eisheiligen mit einem Meter Abstand pflanzen, Früchte bei fünfzehn bis zwanzig Zentimetern ernten. Zwei Pflanzen reichen für eine Familie.
Das Jahr auf einen Blick
Jetzt idealNoch möglichAktueller Monat
Angaben für mittlere Lagen in Süddeutschland (etwa 300 m); Norden ein bis zwei Wochen später, Weinbauklima ein bis zwei Wochen früher, Alpenraum bis zu drei Wochen später.
Die Zucchini ist die Pflanze, die Anfängern das Gefühl gibt, alles richtig gemacht zu haben: Aus einer Pflanze werden zwischen Juli und Oktober zwanzig bis dreißig Früchte. Der häufigste Fehler ist deshalb nicht zu wenig, sondern zu viel: Zwei Pflanzen reichen für eine vierköpfige Familie, drei sind schon eine Belastung für die Nachbarschaft.
Aussaat. Ab Mitte April drinnen, ein Korn je Topf, mit der Kante nach unten, warm bei zwanzig bis vierundzwanzig Grad. In fünf Tagen keimt sie, nach drei bis vier Wochen steht eine kräftige Pflanze mit zwei bis drei echten Blättern. Direktsaat geht ab Mitte Mai, dauert aber drei Wochen länger bis zur ersten Ernte, und die Schnecken finden den Keimling zuverlässig.
Pflanzen. Nach den Eisheiligen, ab dem 16. Mai, in kühleren Lagen lieber eine Woche später. Ein Meter Abstand in jede Richtung, eine Schaufel Kompost ins Loch, nicht tiefer setzen als im Topf, sofort dick mulchen. Zucchini gehören an den Beetrand oder auf den Kompost: Die großen Blätter beschatten alles, was daneben steht. Ein sonniger Platz am Zaun, über den die Blätter hängen dürfen, ist ideal.
Pflege. Gießen, gründlich, am Boden, morgens. Zucchini bestehen zu fünfundneunzig Prozent aus Wasser, und wer sie durstig lässt, bekommt bittere Früchte und Mehltau. Der Mulch hält den Boden feucht. Düngen braucht sie nach dem Kompost im Pflanzloch nicht, höchstens eine Gabe Brennnesseljauche im Juli, wenn die Blätter hell werden.
Ernte. Jung, bei fünfzehn bis zwanzig Zentimetern, alle zwei Tage, mit dem Messer. Dann bleibt das Fleisch fest und die Pflanze setzt neue Blüten an. Eine übersehene Frucht wird in einer Woche zur Keule und bremst die ganze Pflanze. Große Früchte eignen sich nur noch zum Füllen oder für Relish. Auch die Blüten sind essbar: Männliche, die ohne Fruchtansatz, morgens pflücken und noch am selben Tag füllen.
Sorten. Diamant und Black Beauty als robuste Klassiker, Gold Rush gelb und mild, Rondini rund zum Füllen, Costata Romanesco gerippt mit dem besten Geschmack.
Mischkultur: Wer passt daneben
Gute Nachbarn: BohneMaisZwiebelKapuzinerkresseRingelblumeBorretschSalat (Kopf- und Pflücksalat)
Schlechte Nachbarn: GurkeKürbisKartoffel
Häufige Probleme
Echter Mehltau (weißer Belag auf den Blättern)
Ab August normal. Luftig pflanzen, nur am Boden gießen, befallene Blätter herausschneiden. Die Pflanze trägt trotzdem weiter, oft bis Oktober.
Früchte werden gelb und faulen jung ab
Fehlende Bestäubung bei kühlem Wetter oder Nässe. Männliche Blüte pflücken und auf die weibliche mit dem kleinen Fruchtansatz tupfen. Stroh unter die Früchte.
Schnecken fressen Jungpflanzen über Nacht
Kräftige Pflanzen mit vier Blättern setzen, Schneckenkragen aus Blech oder Kunststoff, morgens absammeln. Nach zwei Wochen ist die Pflanze durch.
Bitterer Geschmack
Cucurbitacine nach Rückkreuzung oder Stress. Bittere Zucchini nicht essen, auch nicht gekocht. Saatgut kaufen statt selbst gewinnen.
Nur männliche Blüten
Normal in den ersten Wochen und bei Hitze. Weibliche Blüten kommen ab Anfang Juli. Nicht düngen, warten.
In der Küche
Roh in feinen Streifen mit Zitrone und Öl, gegrillt, als Puffer, im Ofen gefüllt, als Relish eingekocht, geraspelt in Brot und Kuchen. Die Blüten gefüllt und ausgebacken.
Rezepte mit Zucchini: Zucchini-Relish: Das Rezept für die Zucchinischwemme, süß-sauer und lange haltbar
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